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NASTYA, Penkova

Fragmente einer unmöglichen Zukunft

TD Berlin, Berlin, Deutschland

"Wir haben vier Sprachen zu zweit. Und keine einzige gemeinsam. Wie seltsam das
ist..."

Im Sommer 2004 reist ein deutscher Student in den Donbass und begegnet Nastya, einer jungen Mutter, die vor ihrem gewalttätigen Mann geflohen ist. Zwischen ihnen entsteht eine fragile Hoffnung auf ein anderes Leben, auf eine Zukunft, die damals möglich scheint – und schließlich doch an Sprachbarrieren, gesellschaftlichen Zwängen und gegensätzlichen Erwartungen zerbricht. Die Inszenierung begleitet die beiden Figuren durch zwei Jahrzehnte, bis sich Nastyas Spur im Nebel des Krieges verliert. Was bleibt sind Splitter unterschiedlicher Lebens-Möglichkeiten: Nastya in Donezk, in Kyjiw, in Moskau, in Berlin. Die Bühne entwirft Szenarien zwischen Mariupol und Tegel. Doch welche ist die „wahre“ Nastya – oder sind alle Teil derselben Frau, die sich ständig neu erfinden muss, um zu überleben?

 

Ausgehend von einer autobiografisch inspirierten Begegnung zwischen einer Ukrainerin und einem Deutschen wird eine Parabel über Verantwortung, Ohnmacht und das Verhältnis zwischen Deutschland und der Ukraine entworfen; der Stücktext entsteht direkt inspiriert von wahren Biografien und erfahrener Lebenszeit im Verlauf der Recherche- und Probenarbeit der Produktion. NASTYA möchte dem in Deutschland nachlassenden Interesse am Krieg in der Ukraine eine persönliche, menschliche Stimme entgegensetzen und damit einen Resonanzraum eröffnen, in dem Empathie, Erinnerung und das Imaginieren einer gemeinsamer Zukunft möglich werden.

 

Premiere am 25.06 2026 im TD Berlin

weitere Vorstellungen am 26., 27. und 28.06.
 

Mit: Tanya Kargaeva, Ali Berber​

Regie: Andreas Merz

Ausstattung: Sonja Füsti

Dramaturgie: Miriam Fehlker

Musik: Mykola Lebed

Video: Serge Hahamidi

Produktionsleitung und Social Media: Jack Willenbacher

Regieassistenz: Anastasiia Horila

Presse und Social Media: Jos Porath und Ksenia Romashenko

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